Der folgende Text stammt aus dem Wegweiser 01/2006, hat aber leider nicht an Aktualität verloren.  

...unsere großen Sorgen  

„Einen Vertreter-Job hätte ich nicht machen können, aber für einen guten Zweck Klinken putzen, ist für mich kein Problem. Ich frage ja nicht für mich selbst.“

Diese Aussage stammt von einer ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeiterin aus unserer Gemeinde.

Oft viele Jahre schon gehen die Mitarbeiterinnen in ihren Bezirken von Tür zu Tür, um spenden zu sammeln, um Geld für andere zu erbitten. Sie kennen die Menschen in ihren Bezirken und man kennt sie. Sie haben das Vertrauen der Spender und müssen nicht mehr erklären, warum sie gekommen sind. In der Regel werden sie freundlich aufgenommen. Aber es gibt auch Ablehnung.

Das Argument, durch unsere Sammlungen in viele Haushalte der Gemeinde zu kommen, Kontakte aufrecht zu erhalten und eventuell Nöte zu erkennen, gilt weiterhin. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen spenden oft Trost, schenken ein Lächeln, sprechen Ermutigungen aus oder hören einfach nur zu. Das alles ist sehr viel!

Leider können einige von ihnen krankheitsbedingt oder aus Altersgründen diesen Dienst, den sie oft seit vielen Jahren verrichten, nicht mehr ausüben. Neue Mitarbeiterinnen zu finden, wird immer schwieriger. Deshalb wird der Kreis der Helferinnen immer kleiner. Es gibt inzwischen viele Bezirke, die nicht mehr betreut werden können und deshalb verwaist sind.

Seit einigen Jahren werden kranke Gemeindemitglieder im St. Elisabeth Krankenhaus in Herten besucht. Die Helferinnen erfahren viel Freude und Dankbarkeit. Leider mussten wir im Frühjahr 2005 unseren Besuchsdienst einstellen. Wir schaffen es nicht mehr, mit den verbleibenden Mitarbeiterinnen diesen Dienst aufrecht zu erhalten.

An dieser Stelle möchten wir alle Personen ansprechen, die bereit sind, einen kleinen Teil ihrer Freizeit in den Dienst der Caritas-Konferenz zu stellen. Wir würden uns über eine unverbindliche Kontaktaufnahme unter der unten angegebenen Telefonnummer oder im Pfarrbüro sehr freuen.

Die Aufgaben der Caritas-Konferenzen haben sich der Art nach kaum verändert. Die Hilfe für andere ist immer noch oberster Anspruch. Mit Ihrer Hilfe können wir verhindern, dass die Arbeit der Caritas in unserer Gemeinde an Bedeutung verliert!

Für den Vorstand der Caritas-Konferenz Herz-Jesu  

Hildegard Vydra

Tel.: 74981       

 

 

 

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